Löwenzahnfärbeergebnis

9. April 2011

So sieht sie aus, die Löwenzahn-Färbung (diesmal direkt im Sonnenlicht fotografiert um die Farben besser einzufangen):

Löwenzahn-Färbung 1

Ein schönes Gelb ist dabei rausgekommen. Ich habe die Blüten im Verhältnis 4:1 (Löwenzahn/Wolle) verwendet.

Im zweiten Zug habe ich noch die blasse Tomatenfärbung überfärbt:

Löwenzahn-Tomatenfärbung

Ein Goldgelb ist dabei herausgekommen.

Löwenzahn-Färbung

7. April 2011

Im Moment gibt es soviel Löwenzahn (Taraxum officinale) überall und irgendwo in einem Blog hatte ich davon gelesen, dass mit den geschlossenen Blütenköpfen gefärbt werden kann.

Gestern Abend haben wir noch fleißig gesammelt und heute morgen kochte ich die Blütenköpfe aus. Die Geruchsbelästigung hielt sich in Grenzen.

Löwenzahnfärbung

Im Moment trocknet die Wolle noch. Foto folgt.

 

 

Kaffee-/Tee-Färbung

3. April 2011

Zu dem Thema „Färben mit Pflanzen“ habe ich mir neulich Bücher ausgeliehen. Aus der Winnender Bücherei habe ich das Buch:

Farben aus der Natur von Gretel Feddersen-Fieler

Aus der Landesbibliothek Stuttgart stammt dieses Buch:

Färben mit Pflanzen von Dorit Berger

In beiden Büchern gibt es u.a. Rezepte für eine Kaffee- bzw. Tee-Färbung.

Für diese Färbungen kann man offensichtlich auch schon aufgebrühten Kaffee oder Tee verwenden. Daher bin ich jetzt erstmal fleißig am Sammeln und trocknen.

Für die Kaffee-Färbung empfehlen beide Bücher das Verhältnis 2:1 (Kaffee/Wolle).

Für die Tee-Färbung kann sowohl schwarzer, als auch grüner Tee im Verhältnis 0.5 – 1/1 (Tee/Wolle) verwendet werden.

Ich bin schon gespannt auf das Ergebnis.

Stuttgarter Wolltour #3

28. März 2011

Die letzten zwei Adressen waren:

Kate’s Room in Stuttgart-Vaihingen

und

SiSi’s Nähstüble in Stuttgart Weilimdorf

Beide Adressen sind kleine nette Läden mit Wolle im Sortiment.

Kate’s Room ist mit der Stadtbahn, Haltestelle Wallgraben gut zu erreichen und

SiSi’s Nähstüble  mit der U6 Richtung Gerlingen, Haltestelle Löwenmarkt.

Stuttgarter Wolltour #2

20. März 2011

Gestern haben wir unsere Wolltour fortgesetzt und nochmal 3 Adressen abgeklappert. Die vierte haben wir nicht mehr geschafft. Die und noch eine fünfte machen wir nächste Woche.

Zuerst waren wir bei Ruckh Handarbeiten in der Wilhelmstrasse 25, Bad Cannstatt.

Der Laden ist von der S-Bahn Haltestelle Bad Cannstatt bzw. Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz  zu Fuß in ca. 7 min  gut zu erreichen. Die Inhaberin ist sehr hilfsbereit und berät ihre Kunden mit einer unglaublichen Geduld. Insofern sollte man immer etwas Zeit mitbringen. Der Laden selbst ist gut sortiert. Da es auch viele Sonderangebote gab, haben wir gleich ein bisschen zugeschlagen.

Die zweite Adresse war Tamara’s Bankatelier, Römerstr 63.

Ihr Laden ist gut vom Marienplatz aus zu erreichen. Wir waren ca. 10 min zu Fuß unterwegs. Das Atelier ist relativ klein und hat vorwiegend Garne von Zitron und Schulana. Aber auch Sockengarne von Opal, Regia und Gründl sind zu finden. Auch hier waren einige Garne großzügig reduziert und wir konnten mal wieder nicht widerstehen.

Die dritte Adresse Beads-N-More in der Charlottenstr. 22 hatte mit Wolle nichts zu tun. Aber beim Stuttgarter Stricktreff wurde immer wieder so sehr von diesem Laden geschwärmt, dass wir zunehmend neugierig wurden und wir wurden nicht enttäuscht.

Als wir Beads-N-More betraten blieb mir erstmal die Luft weg. Soviele verschiedene Perlen und Zubehör habe ich so noch niemals irgendwo gesehen. In diesem Laden kann man problemlos Stunden verbringen. Man braucht auch erstmal ein bisschen Zeit um diese große Auswahl zu erfassen und zu überblicken. Wer Perlen braucht, egal in welcher Farbe, Größe oder Material ist dort bestens aufgehoben. Der Laden ist mit der Stadtbahn gut zu erreichen. Einfach bis zum Olgaeck fahren, der Laden ist nur wenige Schritte von der Haltestelle entfernt.

Stuttgarter Wolltour #1

13. März 2011

Vor einiger Zeit haben wir im Internet nach neuen Bezugsquellen für Wolle gestöbert. Dabei sind einige Adressen in Stuttgart aufgetaucht. Gestern haben wir 4 davon abgeklappert. Die restlichen wollen wir nächsten Samstag in Angriff nehmen.

Zwei Ladenadressen existierten nicht mehr, ein Laden war sehr klein und hatte zudem an nur 2 Tagen der Woche geöffnet (natürlich war Samstag geschlossen). Die letzte Adresse war ein Volltreffer.

Reinert-Handarbeiten liegt in Stuttgart-Wangen. Mit den U-Bahn-Linien U9 und U13 fährt man einfach bis zur Haltestelle „Wasenstrasse“ oder „Wangen Marktplatz“. Der Laden liegt zwischen den beiden Haltestellen. Man kann auch die U4 nehmen, die fährt aber nur über die „Wasenstrasse“ und biegt dann ab.

Als wir den Laden betraten, begrüßte uns eine alte Dame sehr freundlich und als wir sie fragten, ob wir uns umsehen dürften, bejahte sie und setzte sich wieder an ihre Strickmaschine. Als wir dann doch Hilfe brauchten, kam sie sofort und beriet uns.

Die Auswahl ist größer, als man zunächst vermutet. In erster Linie liegen in den Regalen Ansichtsknäuel. Braucht man mehr oder eine andere Farbe, dann holt sie Frau Reinert direkt aus dem Lager. Sie hat auch oft selbstgestrickte Modelle da, damit man sieht, wie die Wolle beim Verarbeiten rauskommt.

Wir waren mit unserem Einkauf dort sehr zufrieden und vom Hauptbahnhof braucht die Stadtbahn nur 13-14 min zur Wasenstrasse. Das ist wirklich keine Entfernung.

Die Ladenadresse:

Reinert Handarbeiten, Wasenstr. 19, 70327 Stuttgart-Wangen, Telefon 0711-426561

 

Knoten

8. März 2011

Dieses Buch über chinesische Schmuckknoten ist schon seit einiger Zeit in meinem Bücherschrank:

Buch Chinesische Knoten

Heute habe ich mich endlich aufgerafft und zwei Knoten mit Seidenschnüren probiert.

Einmal den Münzknoten:

Münzknoten

Und einmal den Wohlstandsknoten:

Wohlstandsknoten

Ich glaube, eine feste Kordel oder ein Lederband wären besser geeignet gewesen. Die Seidenschnüre waren ein bisschen zu weich. Aber ich hatte nichts anderes zur Hand und nach einigen Versuchen hat es dann trotzdem geklappt.

Geduld ist essentiell beim Knoten. Langsames und sorgfältiges Flechten und Festziehen muss sein. Aber das Endergebnis lohnt sich.

Für die, die Schmuck gerne selbst machen und dabei nicht nur auf Perlen zurückgreifen möchten, ist dieses Buch prima geeignet. Die Anleitung sind sorgfältig bebildert und erklärt. Das Nacharbeiten klappte bei mir gut.

Es gibt noch ein zweites Buch aus dieser Reihe mit keltischen Knoten:

Buch keltische Knoten

 

Tomatenfärbung, Teil 2

4. März 2011

Die Färbung ist nicht ganz so geworden, wie erhofft. Vom satten Gelb-Grün, das einst meine Finger eingefärbt hat, ist auf der Wolle nicht viel zu sehen. Ein blasses Gelb ist lediglich dabei herausgekommen, das auf dem Foto nur schwer zu erkennen ist. Vorbehandelt habe ich die Wolle mit Kaltbeize AL nach J. Harborth.

Tomatenfärbung

Das nächste Mal nehme ich die Pflanzen frisch, vielleicht funktioniert das besser.

 

Tomatenfärbung, Teil 1

2. März 2011

Letztes Jahr ist mir beim Tomaten stutzen aufgefallen, dass meine Hände immer grünlich-gelb verfärbt waren. Da kam mir die Idee, das Kraut einfach mal zum Wolle Färben zu nehmen und sehen was draus wird.

Deshalb habe ich letzten Herbst die Pflanzen aufgehoben und getrocknet. Jetzt liegen sie erstmal im Topf zum Einweichen und morgen werden sie ausgekocht.

Tomatenfärbung

Ich bin schon sehr gespannt, ob das funktioniert.

Erbstücke

27. Februar 2011

Vor einiger Zeit bekam ich diese Erbstücke von meiner Mutter. Meine Großmutter hatte diese Puppenkleider einst gestrickt und gehäkelt:

Puppenjacke Oma

Kleidchen Pellerine Oma

Strumpfhose Oma

Meine Schwestern haben mit Handarbeiten nichts am Hut, darum bekam ich sie. Dazu gab es noch ein paar Geschichten um meine Oma und ihr handwerkliches Geschick. Sie war offensichtlich sehr begabt, nicht nur im Stricken und Häkeln.

Natürlich war das auch zeitlich bedingt. Im ersten Weltkrieg war sie eine junge Frau, im zweiten Weltkrieg eine erwachsene Frau mit 3 kleinen Kindern. Güterknappheit war für sie Realität und selbst machen war kein Hobby, sondern Notwendigkeit.

Dennoch war ich immer von ihren Handarbeiten angetan. Man sah diesen Dingen stets an mit welcher Hingabe und Genauigkeit sie angefertigt waren.

Ich selbst kannte sie in meiner Jugend nur als alte Dame im Rollstuhl, die nicht viel sprach und bei allem Hilfe brauchte. Damals habe ich auch eher genäht, als gestrickt und gehäkelt. Um so mehr freue ich mich heute über diese Erbstücke.

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